
In der Photographie – speziell der Schwarz- Weiß - Photografie – arbeite ich bereits seit vielen Jahren, mal mehr mal weniger intensiv. Die auf Grauwerte reduzierte Betrachtungsweise fasziniert mich.
Ich bin meist keine Photografin für Schnappschüsse, ich bin eine Photografin der Ruhe. Ich brauche Zeit, bis meine Auswahl und die ‘Gestaltung’ im Sucher so ist, wie ich sie dann festhalten werde. Dann ist auch der Prozess der Verwandlung von Farbe in Grauwerte gedanklich vollzogen.
Alle Aufnahmen sind bis 2010 analog entstanden.
Die meisten davon wurden von mir handentwickelt
im eigenen Labor. Seit 2011 werden die meisten Aufnahmen digital entstehen.
Mich interessieren Strukturen, netzartige Gebilde, sich rhythmisch wiederholende Elemente; Flächen, die vom langen Einfluss und dem Ausgesetztsein in der Natur zeugen, Verwehendes, korrespondierende Formen und Linien. Manchmal ist es die Modulation von Licht und Schatten, die meine Auswahl bestimmen.
In den feinen Nuancen der Grautöne liegt für mich das Geheimnis des Sichtbaren, das uns umgibt.