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Klassische Kalligrafie
im Zusammenhang der Geschichte
Die Schriftentwicklungen der Vergangen-
heit mit ihren variantenreichen Schrift-
formen führten schließlich zu unserer
heutigen Handschrift.
Es ist für mich als Schriftkünstlerin oft
ein Hin- und Herwandern in den Zeitab-
läufen. Schrift ist immer aufs engste ver-
bunden mit dem was Menschen traditionell-
familiär prägt, was sie erleben, empfinden,
ausüben, erarbeiten, woran sie glauben.
Und alles konnte nur durch Schrift - also
durch ein systematisiertes Alphabet als
Kommunikationsmittel - festgehalten,
verbreitet und weitergetragen werden.
In diesem Zusammenhang verstehe ich
unsere große Formenvielfalt, von der wir heute
noch profitieren und unsere Ideen in zeit-
genössischer Weise lustvoll weiterentwickeln.

“Das Hohe Lied Salomos”
in einer Hochzeitskirche, deutsch-hebräisch
unterschiedliche Schriftinseln mit Blattgoldpatches
5 Banner, je 3,20 m x 1,00 m, 2004

“In mir war ein Garten, ....”
Gedicht von Joachim Ringelnatz
Fraktur auf Ziegenpergament
40 x 50 cm, 2002

"Musik"
v. Hildegard v. Bingen (aus Scivias)
Fraktur u. moderne Schreibschrift,
50x60 cm, 2001

“Jenes Stück Bindfaden”
Gedicht v. J. Ringelnatz (ca. 1906)
60 x 50 cm (verkauft)

"Man nehme..."
von Katharina v. Goethe
deutsche Schreibschrift (Kurrent)

"Genesis" 1.Buch Mose
hebräisch, deutsch (Blatt I)
60x80 cm, 2003

Das Märchen von Gingko Biloba
v. Frh. von und zum Stein an Goethe
m. Gedicht aus dem West-östl. Diwan
latein. u. arab. Kalligrafie, 60 x 80, 2003

"... Geduld, könnte ich die jetzt haben,
Pauline lebt! ..."
Liebesworte des Philipp O. Runge
40 x 50 cm, 2002
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